Leidet die Veranstaltungsbranche unter einer digitalen Standardisierung?

Da Event-Tools immer breiter zugänglich werden, ähneln sich viele B2B-Veranstaltungen zunehmend. Standardisierte Websites, identische Teilnehmerabläufe, generische Benutzeroberflächen oder kaum unterscheidbare Erlebnisse: Die Digitalisierung der Veranstaltungsbranche hat mitunter zu einer gewissen Vereinheitlichung geführt. In diesem Artikel analysieren wir die Grenzen dieser digitalen Standardisierung und die neuen Erwartungen von Veranstaltern, die personalisiertere, stimmigere und ansprechendere Veranstaltungserlebnisse schaffen möchten.

Ereignisse, die sich immer ähnlicher werden

Seit mehreren Jahren ermöglichen es Event-Plattformen Unternehmen, ihre Veranstaltungen schnell zu digitalisieren. Diese Entwicklung hat die Organisation zahlreicher B2B-Formate erleichtert, darunter Konferenzen, Tagungen, Messen oder digitale Veranstaltungen.

Diese Industrialisierung hat jedoch auch zu einer Standardisierung geführt.

Heutzutage verwenden viele Veranstaltungswebsites dieselben Strukturen, dieselben visuellen Elemente und dieselben Benutzerabläufe. Die Erlebnisse, die den Teilnehmern geboten werden, sind daher manchmal austauschbar, unabhängig von der Branche oder der Markenidentität.

Diese Vereinheitlichung kann für Veranstalter, die eine unverwechselbare Veranstaltung auf die Beine stellen möchten, ein echtes Problem darstellen. Denn im B2B-Veranstaltungsbereich spielt das digitale Erlebnis mittlerweile eine zentrale Rolle für die allgemeine Wahrnehmung der Veranstaltung.

Die Veranstaltungswebsite, die Einladungen, die Anmeldungen und auch die Interaktionen vor Ort tragen unmittelbar zum Markenimage des veranstaltenden Unternehmens bei.

Wenn die Plattform ihre Grenzen auferlegt

Viele Event-Tools wurden mit dem Ziel entwickelt, einfach und schnell einsetzbar zu sein. Dieser Ansatz bietet zwar operative Vorteile, kann jedoch schnell zu einer Einschränkung werden, sobald ein Veranstalter über den Standardrahmen hinausgehen möchte.

Einige Plattformen schreiben Folgendes vor:
• eine starre Website-Struktur,
• kaum anpassbare Blöcke,
• identische Abläufe für alle Teilnehmer,
• oder technische Einschränkungen hinsichtlich der Inhalte und Grafiken.

Das Ergebnis: Die Organisatoren passen ihre Strategie oft an das Tool an, anstatt umgekehrt.

Diese Problematik zeigt sich besonders deutlich bei Firmenveranstaltungen mit starker Markenidentität, bei denen die Erwartungen an das digitale Erlebnis hoch sind.

Bei AppCraft EVENTS ist die Frage der individuellen Anpassung eines der zentralen Anliegen der Plattform, insbesondere bei der Erstellung maßgeschneiderter Veranstaltungswebsites und Teilnehmerparcours.

Der Veranstaltungsort wird zum Schaufenster der Marke

Eine Veranstaltungswebsite ist längst mehr als nur eine einfache Anmeldeseite. Sie ist heute der erste Kontaktpunkt zwischen der Veranstaltung und ihren Teilnehmern.

Innerhalb weniger Sekunden macht sich ein Besucher einen ersten Eindruck:
• vom Organisationsniveau,
• von der Qualität des Erlebnisses,
• von der Markenidentität,
• und von der allgemeinen Glaubwürdigkeit der Veranstaltung.

Vor diesem Hintergrund suchen Unternehmen nach Plattformen, die mehr Möglichkeiten zur grafischen und funktionalen Anpassung bieten.

Die Organisatoren möchten folgende Elemente anpassen können:
• die Grafiken,
• die Inhalte,
• die Module,
• die Pfade,
• die Seiten,
• oder auch die Reihenfolge der Blöcke.

Diese Flexibilität ist besonders wichtig bei Premium-Veranstaltungen, Produktvorstellungen, Capital Market Days oder institutionellen Veranstaltungen.

Die Teilnehmer wünschen sich individuellere Erlebnisse

Die digitale Standardisierung betrifft nicht nur das Design der Plattformen. Sie wirkt sich auch auf die Benutzererfahrung der Teilnehmer aus.

Heutzutage haben Aussteller, VIPs, Moderatoren und normale Besucher unterschiedliche Erwartungen. Dennoch bieten viele Veranstaltungen nach wie vor für alle Zielgruppen identische Abläufe an.

Neue Veranstaltungsplattformen müssen in der Lage sein, das Erlebnis anzupassen an:
• die Art der Teilnehmer,
• das Veranstaltungsformat,
• die Interessen,
• oder die Geschäftsziele.

Diese Personalisierung kann folgende Bereiche betreffen:
• Anmeldungen,
Networking-Empfehlungen,
Benachrichtigungen,
• vorgeschlagene Inhalte,
• oder auch den Zugang zu bestimmten Bereichen oder Sitzungen.

Das Ziel ist es, für jeden Teilnehmer ein flüssigeres, relevanteres und ansprechenderes Erlebnis zu schaffen.

Kann KI diese Standardisierung verringern?

Künstliche Intelligenz eröffnet neue Perspektiven im Bereich der B2B-Veranstaltungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Standardmodellen ermöglicht KI eine schnellere Umsetzung und lässt den Veranstaltern gleichzeitig mehr Spielraum.

Die neuesten Plattformen nutzen mittlerweile KI, um:
• Website-Strukturen zu generieren,
• Inhalte vorzuschlagen,
bestimmte Aufgaben zu automatisieren,
• oder die Nutzererfahrung individuell anzupassen.

Aber das Ziel bleibt dasselbe: KI zu nutzen, um Zeit zu sparen, ohne dabei identische Erlebnisse zu erzeugen.

Bei AppCraft EVENTS zielt der Ansatz der autonomen KI für Veranstaltungen genau darauf ab, die Erstellung von Veranstaltungen zu vereinfachen und den Veranstaltern gleichzeitig die Kontrolle über ihre digitale Strategie und die individuelle Gestaltung zu überlassen.

Auf dem Weg zu einer neuen Generation von Veranstaltungsplattformen

Der Veranstaltungsmarkt entwickelt sich rasant weiter. Unternehmen suchen mittlerweile nach Plattformen, die folgende Aspekte vereinen:
• Benutzerfreundlichkeit,
• schnelle Bereitstellung,
• umfassende Anpassungsmöglichkeiten,
• Automatisierung,
• und Markenkonsistenz.

Diese Entwicklung veranlasst die Akteure der Branche nach und nach dazu, ihre Instrumente zu überdenken.

B2B-Veranstaltungen können sich nicht mehr mit allgemeinen Lösungen begnügen. Die Veranstalter erwarten Plattformen, die sich an ihre geschäftlichen Herausforderungen, ihre Teilnehmer und ihre Kommunikationsziele anpassen lassen.

In Zukunft werden wahrscheinlich jene Veranstaltungsplattformen am erfolgreichsten sein, die es ermöglichen, digitalere Erlebnisse zu schaffen, die menschlicher, flexibler und einzigartiger sind.

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